Zur mobilen Seite der Kletterfabrik Köln
Auf einen Blick

Die Kletterfabrik Köln, Oskar-Jäger-Str. 173, 50825 Köln, T. 0221-5005 5005

Benutzerordnung

Benutzerordnung KletterFabrik Köln, Stand 1.03.2012

Klettern ist gefährlich und erfordert deshalb ein hohes Maß an Umsicht und Eigenverantwortung. Das Klettern und der Aufenthalt im Kletterbereich erfolgen auf eigene Gefahr.

Die Benutzerordnung dient hauptsächlich der Unfallverhütung, Hygiene und Ordnung. Die jeweils neue und verbindliche Benutzerordnung hängt im Eingangsbereich sowie im Umkleidebereich aus und muss von jedem Benutzer sorgfälltig gelesen werden.

Allgemeine Regeln

  • Klettern übereinander ist nicht gestattet.
  • Klettern mit Straßenschuhen sowie barfuß klettern ist nicht gestattet. Ebenso ist barfuß laufen und barfuß sichern aus Sicherheitsgründen nicht gestattet. Nutzungsberechtigt sind nur Personen mit einer gültigen Eintrittskarte.
  • Für Anfänger ist die Teilnahme an einer Sicherheitsunterweisung verpflichtend.
  • Eine Unterweisung von Anfängern ist nur durch berechtigtes Personal auszuführen, welches von der KletterFabrik Köln GmbH autorisiert ist.
  • Kletterkurse und Einweisungen durch Fremdanbieter bedürfen der Absprache und Erlaubnis durch die KletterFabrik Köln GmbH.

Toprope-Klettern

  • Das Seil muss direkt in den Gurt (ohne Karabiner o. ä.) eingebunden werden. Die Partnersicherung darf nur mit Halbmastwurfsicherung und dazu gehörigem verschlossenen HMS-Schraubkarabiner oder anderen genormten mechanischen und geprüften Sicherungsgeräten (UIAA-bzw. CE-Norm) vorgenommen werden. Es darf ausschließlich über die dafür vorgesehenen und geprüften Umlenkungen am Ende der Route gesichert werden. Es ist untersagt, an einer Expressschlinge toprope zu klettern. Beim Ablassen müssen vorhandene Zwischensicherungen wieder eingehängt werden. Nach dem Klettern sind sämtliche Knoten aus den Seilen zu entfernen.
  • Sichern im Sitzen ist nicht gestattet.

Vorstiegsklettern

  • Das Kletterseil muss mindestens 50 Meter lang sein. Der Sichernde muss in unmittelbarer Nähe (1 m – 2,5 m Abstand) zum Einstieg sichern. Klettern im Vorstieg dürfen nur Personen mit entsprechender Erfahrung, die durch eine zusätzliche Unterschrift bestätigt wird. Das Klettern im Vorstieg ist immer mit erheblichen Sturzrisiken und Verletzungsgefahren verbunden. Im eigenen Interesse ist deshalb eine anerkannte Sicherungstechnik zu verwenden, die ausschließlich die vorhandenen Sicherungspunkte nutzt.
  • Jeder Kletterer ist für die von ihm gewählte Sicherungstechnik und Sicherungstaktik selbst verantwortlich. Im Vorstieg sind ALLE vorhandenen Zwischensicherungen vor dem Überklettern einzuhängen. Für das Klettern an allen Vorstiegsrouten hat sich jeder Benutzer an die Weisungen durch die Aufsicht zu halten. Vorstiegsrouten im Bereich von Toprope-Routen dürfen nur beklettert werden, wenn dort keine anderen Kletterer klettern.

Boulderbereich

  • Trotz der Absicherung durch Matten besteht bei der Landung Verletzungsgefahr (z. B. durch Umknicken). Daher den potenziellen Landebereich vorher immer auf ausreichende Mattenabsicherung überprüfen. Partner stets als "Spotter" (Hilfestellung) nutzen. Nicht von den Bouldern herunterspringen, sondern möglichst kontrolliert abklettern.

Sonstiges

  • Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr dürfen die Kletterfabrik nur unter Aufsicht eines Erziehungsberechtigten oder einer sonstigen zur Aufsicht befugten volljährigen Person mit ausreichenden Sicherungskenntnissen benutzen. Auch im Kinderbereich und im Boulderbereich ist eine Aufsicht zwingend und es ist für gefahrfreies und rücksichtsvolles Verhalten gegenüber anderen Benutzern zu sorgen.
  • Jugendliche ab der Vollendung des 14. Lebensjahres dürfen die Kletteranlage nur nach Vorlage einer schriftlichen Einverständniserklärung benutzen. Diese ist beim ersten Besuch in der Kletterhalle persönlich von einem Erziehungsberechtigten auszufüllen und zu unterschreiben. (Formulare sind im Internet oder an der Kasse erhältlich).
  • Insbesondere weisen wir auf die Aufsichtspflicht der Eltern von Kleinkindern hin. Kleinkinder dürfen sich keinesfalls unbeaufsichtigt unter den Kletterwänden oder auf den Matten im Boulderbereich aufhalten (erhebliche Verletzungsgefahr!).
  • Bei Gruppen hat der jeweilige volljährige Leiter der Gruppe zu bestätigen, dass die Nutzungsregeln von den Mitgliedern der Gruppe erfüllt werden. Bei Minderjährigen muss keine Einverständniserklärung vorgelegt werden.
  • Der Nutzer der Kletterhalle (Ausnahme Kursteilnehmer am Einführungskurs) versichert mit seiner Unterschrift, dass er über ausreichende Kenntnisse des Kletterns und der Sicherungstechnik verfügt. Die KletterFabrik Köln behält sich vor, die Kenntnisse zu überprüfen und ggf. eine Sicherheitsunterweisung durchzuführen.
  • Es ist stets mit herabfallendem Klettermaterial anderer Nutzer zu rechnen.
  • Lose oder beschädigte Griffe, Haken, Expressschlingen, Karabiner etc. bitte unverzüglich der Aufsicht melden, damit Abhilfe geschaffen werden kann.
  • Eigenmächtiges Manipulieren von Griffen und Sicherungspunkten ist strengstens untersagt.
  • Nach Alkoholgenuss und dem Konsum von Betäubungsmitteln darf die Kletteranlage nicht genutzt werden.
  • Elferkarten sind vom Umtausch und von der Rückgabe ausgeschlossen.
  • Für Abokarten gelten die gesonderten Abonnement-Bedingungen.
  • Rauchen ist im gesamten Bereich der Kletterhalle strengstens verboten.
  • Den Anweisungen der Aufsicht ist stets Folge zu leisten.
  • Bei Nichtbeachtung und Verstoß gegen die o. g. Kletterregeln haftet die KletterFabrik Köln GmbH für keine Schäden und kann eine weitere Nutzung der Kletterhalle untersagen.
  • Für eingebrachte Gegenstände wird bei Verlust und Beschädigung keine Haftung übernommen.
  • Tassen, Gläser und Glasflaschen sind aus Sicherheitsgründen im Kletterbereich nicht gestattet

Erfahrene Kletterer

Helft euch und uns bei der Verhütung von Unfällen! Obwohl das Hallenpersonal das Klettergeschehen u. a. mit regelmäßigen Rundgängen überwacht, kann es nicht überall immerzu präsent sein. Dank Eurer Erfahrung könnt Ihr uns unterstützen, Probleme rechtzeitig zu erkennen und Unfälle zu verhindern. Ihr könnt auffälligen Risikopersonen entweder selber "Tipps" und Hinweise für ihre Sicherheit geben oder unverzüglich das Hallenpersonal informieren.